Aktuelle Frage:

Wenn der Vermieter mit «Ertragsoptimierung» droht

Die Finanzkrise verstärkt den Run auf Immobilien. Der Trend zur Renditesteigerung nimmt mit steigenden Liegenschaftspreisen zu. Institutionelle Anbieter wie Pensionskassen und Immobiliengesellschaften, aber auch Private, kündigen deshalb den Mietern mit der Begründung „Ertragsoptimierung“. An begehrten Zentrums-Standorten und Lagen mit hoher Passantenfrequenz stehen zahlungskräftige Nachmieter zu höheren Zinsen bereit.

Kann ich eine allfällige Kündigung abwenden?

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Antwort:
Die Lösung steckt im Detail. Eine Kündigung mit dem Zweck, von einem Dritten höhere Zinsen zu erlangen, ist grundsätzlich zulässig – es sei denn, Sie können nachweisen, dass die Miete auf dem bisherigen Stand dem Vermieter eine genügende Rendite gewährt. Der Nachweis ist nicht ganz einfach – und ein klassischer Fall für eine Beratung durch den Verband der Geschäftsmieter. – Ich möchte mehr wissen: 044 461 00 00

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Lieber schenken statt senken
Vermieter macht Innenausbau

Der Innenausbau von Geschäftsräumen war bisher Mietersache. Und mit vielen Nachteilen für den Mieter verbunden. Denn der Mieter geht bei Vertragsende meist leer aus. Entweder beharrt der Vermieter auf der Entfernung des Innenausbaus (Rückbau), oder er verlangt die gratis Abtretung. So steht es in fast allen Verträgen. Dank Überangebot und Leerständen bei Geschäftsflächen verbessert sich die Lage der Geschäftsmieter und es entstehen neue Möglichkeiten beim Innenausbau.

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Neueste Rechtsprechung:

Trends bei der Kündigung wegen Sanierung

Beitrag von Dr. Armin Zucker
Sonderdruck aus Europa Institut Zürich, Band 122,
Aktuelle Fragen zum Mietrecht, Zürich 2012

pdf > Trends bei der Kündigung wegen Sanierung

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